Erfahrungsberichten

Erfahrungsberichten

Zwei junge Männer aus Deutschland werden in einer abgelegenen keltischen Gemeinde willkommen geheißen. Kelten und Deutsche waren einst Nachbarn und Freunde entlang des Rheins und der Rhone. Die Freundschaft währt fort.

lads on ecotour

Philipp und Sascha (mit seiner Schale)

 

Philipp Gutsche

Sein wildes ursprüngliches Irland hat mir Liam, der Vorsitzende der Kulturgruppe "Die Lebendigen Gemeinschaften", gezeigt. Im Nordwesten Mayos waren wir zwischen sanften grünen Hügeln und schroffen steilen Klippen unterwegs: entlang der Felder Céide, einer Jahrtausende alten Kulturstätte der Steinzeit, über die Insel Achill, einer irischen Insel wie sie im Buche steht, und durch Westport, einer gemütlichen Kleinstadt mit typisch irischen Pubs.

Noch eindrucksvoller als die atemberaubende Natur aber sind die Iren selbst. Der herzliche Tom Hennigan erzählte uns bei Tee und Scones von seiner Familie, der Landwirtschaft und dem Leben in Mayo, das er in seiner Ausstellung zeigt. Höhepunkt der Reise aber waren Treasa und Uinsíonn. Beide wohnen in Ceathru Thaidhg, einer kleiner gälischen Gemeinde fernab der Hauptstraßen, sprechen das traditionelle Irisch und lieben ihre Heimat. Sie bewahren die Jahrhunderte alten Bande zwischen irischer und deutscher Kultur und laden uns ein ihr wahres Irland kennenzulernen - für mich ein wahrhaft bewegendes Erlebnis!

Sascha Sauerteig

Mir wurde das Privileg zuteil, eine Schnuppervariante der Ökotour zu erleben. Trotz vorheriger Irland-Reisen konnte ich viele neue Seiten der Grünen Insel kennenlernen. Dazu gehörten z.b. ein Einblick in Hennigan‘s Heritage Centre in Killasser, eine herzliche Begrüßung in Ceathrú Thaidhg, ein Abstecher in den Ballycroy Nationalpark und ein Ausflug auf den Spuren Heinrich Bölls nach Achill Island.

Viele Eindrücke der Reise bleiben. Erstens: die unglaubliche Landschaft – eine Freude für Auge, Lunge und Seele. Natürlicher geht es nicht! Zweitens: die gälische Geschichte und Kultur, die einem so liebevoll gezeigt wird. In den Kulturzentren steckt viel Herzblut der Einheimischen. Drittens: der Kontakt zu den Menschen, deren Herzlichkeit, Aufgeschlossenheit und Aufrichtigkeit ihresgleichen suchen. Hier wird das „céad míle fáilte“ (hunderttausend Willkommen) gelebt.  

Für mich steht fest – ich komme wieder.

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